Katholische Kirchengeschichte

1602

Katholische Kirchengeschichte - katholische Kirche St. Jakobus d. Ä. in Lohnsfeld

Simultankirche LohnsfeldSeit dem Jahre 1602 steht in der Ortsmitte von Lohnsfeld, urkundlich nachweisbar, eine Kapelle, die dem heiligen Jakobus dem Älteren geweiht ist. Nach der Reformation stand die Kirche beiden Konfessionen zur Verfügung. Dieses Simultanverhältnis hat öfter zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten zwischen Katholiken und Protestanten geführt. Deshalb erwachte der Wunsch zu einem eigenen Gotteshaus immer mehr unter den Lohnsfelder Katholiken. Die Katholiken aus Lohnsfeld gehörten damals zur Pfarrei Winnweiler. Im Jahr 1911 begannen die Ablöseverhandlungen unter dem Vorsitz des Hochwürdigen Herrn Pfarrer Ludwig Kolb (1904-1925). Schon vor dem 1. Weltkrieg hatten eifrige Spar- und Sammeltätigkeiten der Katholiken aus Lohnsfeld die Summe von 13.000 Goldmark für den geplanten Kirchenneubau aufgebracht. Der Krieg und die darauf folgende Inflation machten alle Opfer zunichte. Danach begann das Sammeln von Neuem. Aus eigner Kraft wäre die katholische Bevölkerung von Lohnsfeld nicht mehr in der Lage gewesen die Kirche zu bauen. Dass das Werk trotzdem zustande kam, verdankt Lohnsfeld der großzügigen finanziellen Unterstützung durch den Hochwürdigen Herrn Bischof Dr. Ludwig Sebastian, dem sich die katholische Kirchengemeinde in tiefer Dankbarkeit verbunden weiß.

Nachdem die Kirchenverwaltung unter dem Vorsitz des Hochwürdigen Herrn Dr. Ludwig Stamer (1925-1930) die Vorbereitungen zum Kirchenbau getroffen hatte, konnte am 15.03.1931 der Hochwürdige Herr Pfarrer August Bettinger (1930-1954) auf dem schon am 03.01.1916 erworbenen Bauplatz, unter freudiger Anteilnahme der Bevölkerung, den 1. Spatenstich vollziehen. Bereits am 07.06.1931 legte der Hochwürdige Herr Dekan Wilhelm Fernekeß den Grundstein für das Gotteshaus.

Bauplatz Katholische Kirche Lohnsfeld mit Wiegehäuschen 1930

Bauplatz Katholische Kirche Lohnsfeld mit Wiegehäuschen 1930

 

Die Im Grundstein enthaltene Urkunde hat folgenden Text

„Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!“ Im Jahre des Heils 1931, im 10. Jahr des Pontifikates seiner Heiligkeit des Papstes Pius XI. Und im 14. Jahre des Episkopates Sr. Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs von Speyer Dr. Ludwig Sebastian, als Pfarrer Wilhelm Fernekeß Dekan des Kapitels Rockenhausen und August Bettinger Pfarrer, August Neumeier Kaplan in Winnweiler war, als Paul von Hindenburg Präsident des Deutschen Reiches, Fr. Heinrich Held Ministerpräsident von Bayern, Dr. Pfülf Regierungspräsident der Pfalz, Oberregierungsrat Friedrich Fuchs Vorstand des Bezirksamtes Rockenhausen und Buhrmann Christoph V. Bürgermeister von Lohnsfeld war, legte am 07.06.1931 der Hochwürdige Herr Dekan Wilhelm Fernekeß, Pfarrer in Börrstadt, den Grundstein zu dieser Kirche, die dem heiligen Jakobus dem Älteren geweiht werden soll.

 

1931

1931

Ein lang gehegter Wunsch der Filialgemeinde Lohnsfeld beginnt sich zu verwirklichen. Da die hiesige Simultankirche sich längst als unzureichend und unwürdig erwies, galt seit Jahrzehnten das Bemühen der Erstellung eines eigenen Gotteshauses. Angesammelte, größere Kapitalien hatte die Inflation verschlungen. Doch ermutigt durch das größte Entgegenkommen unseres Oberhirten konnte das Werk erneut begonnen werden, nachdem das Simultaneum friedlich gelöst war.

Die große Opferwilligkeit der gesamten Bevölkerung von Lohnsfeld und ihre allseitige Hilfsbereitschaft - besonders auch der protestantischen Mitbürger - lassen erhoffen, dass bald an dieser Stätte das Lob des Allerhöchsten erklingt. Möge durch dieses neu erstehende Gotteshaus katholischer Geist in Lohnsfeld gestärkt und auf die kommenden Geschlechter fortgepflanzt werden. Den Bau und die Bauleute, seine Wohltäter und Besucher empfehlen wir inständig der Fürbitte des heiligen Jakobus.

„Gegeben zu Lohnsfeld, am 07. Juni 1931.“

Die Pläne der Kirche entwarf Architekt Hans Seeberger Kaiserslautern, in dessen Händen auch die Bauleitung lag. Der Kostenvoranschlag belief sich auf etwa 40.000 RM. Die tatsächlichen Baukosten betrugen insgesamt 55.914,oo RM. Durch Sammlungen und Stiftungen brachte die Kirchengemeinde 20.625,oo RM auf. Den Rest brachten kirchliche und staatliche Institutionen auf.

 

Am Kirchenbau waren beteiligt:
Maurerarbeiten - Karl Blanz II., Potzbach
Steinhauerarbeiten - Dagne und Herrmann, Schweisweiler
Zimmerarbeiten - Fa. Welle, Schallodenbach
Dachdecker- und Blitzschutzarbeiten - Otto Ranke, Winnweiler
Kunstverglasung - Fa. Georg Brotzler, Speyer
Schreinerarbeiten - Fa. Schröder, Winnweiler
Spenglerarbeiten - Eugen Weber, Winnweiler
Schlosser- und Kunst- Schmiedearbeiten - Josef Fattler, Lohnsfeld

Katholische Kirche Lohnsfeld 1932

 

1932

1932

Im November 1932 war der Kirchenbau vollendet.

Gleichzeitig wurden drei Glocken gestiftet:
Josefsglocke (Tonklang H) Gebrüder Schäfer, Lohnsfeld
Marienglocke (Tonklang D) politische Gemeinde Lohnsfeld
Jesusglocke (Tonklang E) Architekt Hans Seeberger Kaiserslautern

Die Glocken wurden in der Gießerei Hamm, Frankenthal gegossen und kosteten 1.544,oo RM.

Am Samstagmorgen des 19. November 1932 wurden die Glocken durch eine frohe Reiterschar und eine Radfahrerabteilung eingeholt. Nachmittags um 17.oo Uhr wurden sie durch seine Exzellenz, den Hochwürdigen Bischof Dr. Ludwig Sebastian geweiht. Nachts um 2.oo Uhr des 20.11.1932 erklang zum ersten Mal des melodische Geläute. Am Vormittag desselben Tages wurde das neue Gotteshaus zu Ehren des heiligen Apostels Jakobus des Älteren geweiht.

Das Doppelfest nahm einen herrlichen Verlauf. Die ganze Gemeinde prangte in einem Festschmuck, wie ihn das Dorf noch nicht gesehen hatte. Die Einwohnerschaft, auch der protestantische Teil, wetteiferte im Schmücken ihres Heimatortes, der den größten Festtag seit Bestehen feiern sollte. Mitten im Zentrum des Dorfes gelegen, bildet das neue Heiligtum eine Zierde von Lohnsfeld.

 

1941

1941

Errichtung der Expositur St. Jakobus Lohnsfeld
Schon in den früheren Jahren waren Bestrebungen im Gange Lohnsfeld zu einer selbständigen Seelsorgestelle zu erheben. Aber Finanzierungsschwierigkeiten und der Widerstand des Pfarramtes Winnweiler ließen diese Bestrebungen scheitern. Seine Exzellenz der Hochwürdige Herr Bischof Dr. Ludwig Sebastian hat am 06. April 1941 innerhalb des Verbandes der Pfarrei Winnweiler die Expositur St. Jakobus Lohnsfeld errichtet. Der Expositurbezirk umfasste die Ortschaften:

Lohnsfeld Schmitterhof
Münchweiler Gonbach
Höringen Wingertsweilerhof
Potzbach Leithöfe
Alsenbrück Langmeil Wäschbacherhof

Pfarrer Ludwig Bieg 1941-1958.

Lohnsfeld wurde zum Sitz des Herrn Expositus bestimmt. Zugleich wurde Herr Kaplan Ludwig Bieg zum ersten Expositus ernannt. Große Schwierigkeiten bereitete die Wohnungssuche, da noch kein Pfarrhaus vorhanden war. Beim Kirchenrechner Müller fand Herr Expositus Bieg eine 2-Zimmer-Wohnung. Im Herbst 1941 erkrankte Frau Müller und Herr Expositus Bieg zog deshalb zur Witwe Amalie Maas, die ihm ebenfalls Kost und Logis bot. Am 12. Okt. 1941 erwarb die Kirchengemeinde von Jakob Werle für 10.000 RM ein Pfarrhaus. Ende Juli 1942 wurde das Haus durch Herr Expositus Bieg bezogen.

 

 

1942

1942

Die Passionszeit 1942 brachte der Kirchengemeinde von Lohnsfeld eine besondere Leidensstunde, als am Mittwoch nach dem Passionssonntag, 25.03.1942, die zwei größten Glocken durch den Staat eingezogen wurden. An Ostern 1942 stiftete die Familie Jakob Fattler der Kirche in Lohnsfeld einen Gong. Am 3. Sonntag nach Ostern 1942 wurde in der Kirche in Lohnsfeld zum ersten Mal Erstkommunion gefeiert.

Sieben Lohnsfelder Kinder gingen zum Tisch des Herrn:
Eisenbart Lieselotte, Guth Werner, Heim Anneliese, Heim Franz, Rahm Josef, Schäfer Marianne und Seeberger Irene

 

1944

1944

1944 nahmen die Bombardierungen von Städten in der Pfalz immer größere Ausmaße an. Die obdachlose Stadtbevölkerung musste auf dem Land Unterschlupf suchen. Die Fliegertätigkeit beeinträchtige immer mehr das bürgerliche und kirchliche Leben. Auch in der Nähe von Lohnsfeld stürzten Flugzeuge ab und fielen Bomben. Gegen Ende des Jahres erwies es sich als unmöglich die gewohnte Ordnung der Sonntagsgottesdienste beizubehalten. In Lohnsfeld wurde die heilige Messe in der Morgendämmerung gefeiert. Die Sonntagspredigt konnte jeweils nur am Schluss der heiligen Messe gehalten werden. Bis zum Ende des Krieges musste auch in Lohnsfeld eine sehr schlimme Zeit durchgestanden werden. Nach der Kapitulation am 08.05.1945 konnten die Gottesdienste und die gesamte Seelsorge wieder in normale Bahnen gelenkt werden.

Ebenso konnten erst wieder am 23.03.1947 neue Kirchenräte gewählt werden.

Folgende Herren gehörten seit 26.11.1933 der Kirchenverwaltung an:

Müller, Philipp Jakob (Rechner)
Ruf, Philipp Geißler, Johann (Kirchenschweizer)
Fattler, Josef
Schäfer, Karl
Werst, Anton

Ihre Amtszeit wurde zweimal verlängert.

1947 wurden gewählt:

Geißler, Johann
Kremp, Max
Ruf, Philipp
Seeberger, Georg
Werst, Anton
Werner, Kurt

 

1954

1954

Am 01.02.1954 wurde Herr Expositus Bieg, nach 13-jähriger Tätigkeit in Lohnsfeld, zum Pfarrer von Bruchmühlbach ernannt. Als Nachfolger kam Herr Kaplan Günter Spies, aus der Pfarrei Mittelbexbach, nach Lohnsfeld. Der neue Expositus betitelte das Jahr 1955 als das Jahr der großen Anschaffungen.

Pfarrer Günter Spies 1954-1958 zusammen mit Papst Johannes Paul II

Nachdem seit 1942 die kleine Marienglocke allein zum Gottesdienst rufen musste, beschlossen die Herren der Kirchenverwaltung eine Einzeichnungsaktion zur Anschaffung neuer Glocken. Die Verträge dafür waren bereits vor Weihnachten 1954 mit der Firma Hamm in Frankenthal abgeschlossen worden, als die Preise für Kupfer und Zinn noch verhältnismäßig niedrig waren.

Die größte Glocke (Ton H’) wurde gestiftet von den Eheleuten Anton und Henriette Werst.
Die Inschrift lautet: „Heiliger Antonius, Helfer der Armen, bitte für uns.“

Die zweite Glocke (Ton Cis’) stiftete Eugen Seeberger, aus Dankbarkeit, weil er gesund aus dem Krieg nach Hause gekommen war.
Hier lautet die Inschrift: „Ave Maria mundi Regina.“

Die kleine Glocke (Ton E’) spendeten die Katholiken von Lohnsfeld.
Diese Glocke trägt die Inschrift: „Heiliger Jakobus beschütze Kirche und Gemeinde.“

Glockenweihe Lohnsfeld 1955

 

1955

1955

Am Nachmittag des 21.05.1955 holte Alfons Müller mit seinem Lastkraftwagen der Marke Hanomag in Frankenthal diese Glocken sowie zwei Glocken der protestantischen Kirchengemeinde ab. Vor dem Dorf wurden sie geschmückt und in feierlicher Prozession durch den Ort gefahren. Eine Reitergruppe, Radfahrer, Musikkapelle, Schulkinder, Gesangverein, Bürgermeister und Gemeinderäte, die beiden Geistlichen und die Kirchenvertreter begleiteten den festlichen Zug.

Lohnsfelder Glockenweihe mit Herr Dekan Dr. Schmitt und Herrn Pfarrer Günter Spies inmitten des Umzuges
Bild zeigt: Herr Dekan Dr. Schmitt und Herrn Pfarrer Günter Spies inmitten des Umzuges

Glockenweihe Lohnsfeld 1955

Der Hochwürdige Herr Domkapitular Alfred Scheller weihte am Nachmittag des 22.05.1955 die Glocken vor dem Gotteshaus.
Eine Pioniergruppe der amerikanischen Streitkräfte hob die Glocken mit Hilfe eines Kranes kostenlos unmittelbar in das Schallloch des Turmes. Fachleute montierten in den nächsten Tagen Glocken und Läutemaschinen.

1955 Eine Pioniergruppe der amerikanischen Streitkräfte hob die Glocken mit Hilfe eines Kranes kostenlos in das Schallloch der Lohnsfelderkirche
Die Pioniergruppe der amerikanischen Streitkräfte hob die Glocken mit Hilfe eines Kranes kostenlos in das Schallloch.

Zur selben Zeit wurde das Innere der Kirche renoviert. Die reichlich eingegangenen Spenden ermöglichten noch vor Fronleichnam die Anschaffung eines Traghimmels, der während der Prozession, durch einen Regenguss „getauft“ wurde. Den Abschluss der großen Anschaffung bildete der Kauf eines Feldkreuzes. Dieses wurde von Bildhauer Marschall, Göllheim, geschaffen, an der Vorbach aufgestellt und am 13.11.1955 durch Dekan Ochs geweiht.

Die politische Gemeinde Lohnsfeld erwarb durch den Verkauf der Lichtgenossenschaft an die Pfalzwerke eine Uhr, die am Turm der Kirche angebracht wurde.

Lohnsfelder Katholische Kirche 1955

Lohnsfelder Katholische Kirche 1955

.

1958

1958

Nach 4-jähriger Tätigkeit in Lohnsfeld wurde Herr Expositus Spies am 08.01.1958 zum Pfarrer in Winnweiler ernannt.

Am 16.02.1958 übernahm Herr Kaplan Hubert Rinnert aus Maikammer die seelsorgerische Betreuung der Gemeinde und ihrer Filialen. Durch Verfügung seiner Exzellenz des Hochwürdigen Herrn Bischof führte ab 1958 die Expositur die Bezeichnung Kuratie. Am Dreikönigstag 1959 gehen in Lohnsfeld zum ersten Mal die Kinder als Sternsinger durch das Dorf. Herr Kurat Rinnert hat damit einen Brauch aufgegriffen, der bis heute erhalten ist. Das Amtssiegel wurde am 07.10.1959 eingeführt. „Sig Curatiae Cath. ad St. Jakobum Maj. Lohnsfeld“.

Pfarrer Hubert Rinnert (1958-1996) bei der Kirchweihe des Neubaus der Kirche „Agnus Dei“ in Münchweiler 1968

In den nächsten Jahren wurde durch Herrn Kurat Rinnert folgende größere Projekte zum Abschluss gebracht:
Neubau der Kirche „Agnus Dei" in Münchweiler (1962-1965)
Bau des Pfarrhauses in Lohnsfeld (1965-1968)
Bau der St. Michaels-Kapelle in Potzbach (1974-1975)
Renovierung der St. Peter-Simultan-Kirche in Höringen (1979-1980)

 

1965

1965

Nach einer Inspektion des bischöflichen Baureferenten Im März 1965 wurde angeregt ein neues Pfarrhaus zu errichten. Am 01.09.1967 begannen die Bauarbeiten an der Otterberger Straße. Herr Pfarrer Rinnert konnte am 18. Okt. 1968 mit seinen Eltern das neue Haus beziehen.

 

1988

1988

Ostern 1988 in der Kirche zu Lohnsfeld: Eine mexikanische Gruppe singt anstelle des "Regina coeli laetare" das mexikanische Ehrenlied zur Senhora de Guadalupe "La Guadalupana" begeistert hörte Pfarrer Hubert Rinnert und die Lohnsfelder Kirchengemeinde zu.

mexikanische Gruppe und Pfarrer Hubert Rinnert 1988

 

1982

1982

50 Jahre nach der Konsekration - wurde die Kirche 1982 innen und außen renoviert. Durch die Lage an der viel befahrenen Bundesstraße 40, - war es - nach dem Rat der Fachleute - notwendig geworden, die Kirche außen zu verputzen und zur Lärmdämmung neue Fenster einzusetzen. Der Altarraum wurde nach den Erfordernissen des 2. Vatikanischen Konzils umgestaltet, eine Holzdecke eingezogen und neue einheitliche Bänke angeschafft. Herr Generalvikar Erwin Diemer konsekrierte den neuen Altar und den neuen Tabernakel am 28.11.1992.
Wegen schwerer Erkrankung und fortgeschrittenem Alter war es Herr Pfarrer Rinnert nicht mehr möglich die Seelsorge in der Kuratie alleine zu bewältigen. 1985 wurde ihm deshalb Herr Diakon Alban Schmitt aus Alsenz zur Mithilfe zugeteilt.

 

1986

1986

Ein weiteres hervorzuhebendes Ereignis war der Bau der neuen Orgel durch die Orgelbaufirma Paul und Johannes Zimnol, Kaiserslautern. Die Orgel ist ausgestattet mit 662 Pfeifen, 3 manuellen Pedalen und 10 Registern. Am Sonntag, den 11. Mai 1986 vollzog der Hochwürdige Herr Domkapitular Johannes Maria Dörr die Weihe.

 

1992

1992

Im 60. Jubiläumsjahr wurde eine neue Heizung installiert. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch der Mittelgang der Kirche erneuert.
Im Herbst 1992 entschloss sich die Kirchengemeinde den bis dato sehr trostlosen Kirchenvorhof zu bepflanzen. Daraufhin wurden zwei Robinien gepflanzt und ein kleiner Kirchengarten erschaffen.

Lohnsfelder Kirchengarten 1992
Lohnsfelder Kirchengarten 1992

Im November 1992 wurde dann das 60 jährige Bestehen der Kirchengemeinde (60. Weihetag) groß gefeiert. Hierzu wurde auch Weihbischof Ernst Gutting eingeladen, der zusammen mit der Kirchengemeinde dieses freudige Ereignis feierte.

„Viele fleißige Helfer haben in den letzten Wochen dazu beigetragen, dass die Kirche zum Jubiläum in neuem Glanz erstrahlt. Wir feiern dieses Fest in der Hoffnung, dass unsere Kirche auch in Zukunft als Mittelpunkt des christlichen Lebens in Lohnsfeld erhalten bleibt und dass uns weiterhin, trotz des derzeitigen Priestermangels, Seelsorger betreuen und sich auch immer wieder Laien für das christliche Gemeindeleben engagieren. Lohnsfeld, im November 1992 (Quellenangabe: Gedenkbuch der Kuratie Lohnsfeld)"

 

1996

1996

Pfarrer Thaddäus Broz (1996-2012)Am 11.04.1996 verstarb plötzlich und unerwartet Pfarrer Hubert Rinnert.
Daraufhin wurde Pfarrer Thaddäus Broz zu seinem Nachfolger ernannt.
Er betreut daraufhin die Pfarreien Lohnsfeld und Börrstadt gemeinsam.

 

 

 

 

 

1997

1997

Nach dem Tod von Pfarrer Hubert Rinnert wurde in den Jahren 1996 und 1997 das Pfarrhaus in der Otterbergerstraße renoviert und umgebaut. Durch die Neuaufteilung entstand im Erdgeschoss ein Pfarrsaal für die katholische Gemeinde mit geräumiger Küche und gemütlicher Terrasse. Im Kellergeschoss wurde ein Jugendraum mit diversen Freizeitangeboten eingerichtet. Das Obergeschoss wurde zu einer separaten Wohnung ausgebaut, welche von 1997 bis Juli 2002 von dem damaligen Sportpfarrer Michael Kühn bewohnt wurde.

 

2002

2002

Da das Pfarrhaus in Winnweiler renoviert wurde, wohnte der Winnweiler Pfarrer Walter Fuhrmann von August 2002 bis März 2003 in der separaten OG Wohnung des Lohnsfelder Pfarrhauses.

 

2003

2003

Durch den Auszug von Pfarrer Walter Fuhrmann aus der Pfarrwohnung in der Otterbergerstraße bestand die Notwendigkeit einer eigenen Pfarrwohnung nicht mehr. Der Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde Lohnsfeld beschloss die Wohnung im Obergeschoss des Pfarrhauses zu vermieten.

 

2005

2005

Dank einer großzügigen Spende von Frau Amanda Hörhammer und Sonderkollekten gelang es im Jahr 2005 den Innenraum unserer Kirche neu zu streichen.

Lohnsfeld Weihnachten 2005
Lohnsfeld Weihnachten 2005

 

2006

2006

Im Jahr 2006 wurden die beiden von Pfarrer Broz bereits gemeinsam betreuten Pfarreien Börrstadt und Lohnsfeld zu einer Pfarrgemeinschaft zusammengelegt.

 

2007

2007

Im kleinen Rahmen wurde 2007 der 75. Weihetag der Lohnsfelder Kirche gefeiert.

 

2010

2010

Lohnsfelder Katholische Kirche 2010

 

2011

2011

Lohnsfelder Katholische Kirche 2011